Vereinssatzung des Kun-Tai-Ko Nordeifel e.V.

(Änderung vom 10.07.2018 )

(Für eine einfache Schreibweise erfolgt die Fassung im generischen Maskulinum)


1. Name und Wesen

1.01 Der Verein führt den Namen „Kun-Tai-Ko Nordeifel e.V.“. Der Verein ist 2009 gegründet.

1.02 Der Verein ist in das Vereinsregister unter der Nummer 80454 eingetragen.

1.03 Der Verein hat seinen Sitz in Simmerath.

1.04 Der Verein betreibt nur Amateursport.

1.05 Der Verein ist Bildungsgemeinschaft für alle Mitglieder.

1.06 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

1.07 Das Geschäftsjahr beginnt am 01.April eines Jahres.

1.08 Gerichtsstand des Vereins ist das AG Aachen


2. Zweck, Ziele und Aufgaben


2.01 Zweck und Ziel des Vereins sind die Förderung und Verbreitung traditioneller Kampfkünste und modernem Kampfsport als Breitensport sowie präventiver Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Sicherheit.

2.02 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den laufenden Trainingsbetrieb, Durchführung von Seminaren, Teilnahme an Meisterschaften, Förderung der Teilnahme an Aus-, Fort-, und Weiterbildungen.

2.03 Der Verein fördert Freizeit und Geselligkeit der Mitglieder

2.04 Der Verein sorgt für einen ausreichenden Versicherungsschutz und Maßnahmen zur Unfallverhütung.

2.05 Der Verein stellt geeignete Übungsleiter.

2.06 Der Verein erwartet und fördert parteipolitische Neutralität sowie weltanschauliche und religiöse Toleranz.

2.07 Der Verein fördert die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und anderen Körperschaften und ist bereit, Mitglieder für diese Aufgaben zur Verfügung zu stellen.

2.08 Der Verein fördert Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen.

3. Mitgliedschaft

3.01 Der Verein nimmt jeden als Mitglied auf, der die Ziele und Aufgaben des Vereins anerkennt.

3.02 Der Verein kann eine Mitgliedschaft verweigern, wenn wichtige Gründe vorliegen.

3.03 Der Verein unterscheidet in der Mitgliedschaft:

- Aktive Mitglieder, die regelmäßig Sport treiben oder in der Vereinsführung tätig sind.

- Passive Mitglieder, die bereit sind, die Aufgaben des Vereins zu fördern und den Verein materiell und/oder ideell zu unterstützen.

- Mitglieder auf Zeit, die für die Dauer eines Seminars oder eines Projektes dem Verein zugehörig sind. Mitglieder auf Zeit haben kein Stimm- und kein Wahlrecht.

- Ehrenmitglieder, die sich in besonderem Maße um den Verein verdient gemacht haben.


4. Ehrungen


Der Verein ehrt verdiente Mitglieder und Förderer durch Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Hierzu ist ein Vorstandsbeschluss mit 2/3 Mehrheit erforderlich.


5. Stimm- und Wahlrecht

Die über 16 Jahre alten Mitglieder sowie jeweils ein erziehungsberechtigter Vertreter minderjähriger Mitglieder haben aktives Wahlrecht. Das passive Wahlrecht steht allen Mitgliedern über 18 Jahren und den erziehungsberechtigten Vertretern minderjähriger Mitglieder zu.

6. Aufnahme, Austritt und Ausschluss

6.01 Nach Vorlage des schriftlichen Aufnahmeantrags entscheidet der Vorstand über die Aufnahme in den Verein. Bei minderjährigen Antragstellern ist die schriftliche Einwilligung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.

6.02 Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

6.03 Die Mitgliedschaft gilt bei allen Mitgliedern für jeweils 6 Monate und ist jeweils zum 01.04. oder zum 01.10. eines Jahres kündbar. Bei nicht erfolgter Kündigung verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch um weitere 6 Monate.

Der Austritt aus dem Verein muss schriftlich bis spätestens sechs Wochen vor Ende des vorgenannten Halbjahres erklärt werden und kann jederzeit erfolgen. Die Beitragspflicht besteht weiter bis zum Ende der Mitgliedschaft. Ausnahme von dieser Regelung sind Mitglieder auf Zeit, deren Mitgliedschaft sich auf die Dauer eines Projektes beschränkt. Der Beitrag ist bei Beginn des Projektes fällig und ist von einem vorzeitigen Ausscheiden unberührt. Bei Minderjährigen muss der Austritt durch einen gesetzlichen Vertreter erklärt werden. Rückständige Beiträge oder andere Forderungen an den Ausscheidenden bleiben vom Austritt unberührt.

6.04 Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Der Ausschluss hat zu erfolgen, wenn das Mitglied offenkundig und fortgesetzt oder in massiver Weise gegen seine Pflichten, die sich aus der Satzung ergeben, verstößt.

6.05 Mitglieder, die gegen Satzungsbestimmungen oder Anordnungen von Vorstand oder Übungsleitern verstoßen, können vom Vorstand mit folgenden Maßnahmen bedacht werden:

- Verweis

- zeitlich begrenztes Verbot am Vereinsbetrieb

- Zuwiderhandlung gegen 7.02 stellt einen massiven Verstoß gegen die Satzung dar und führt zum sofortigen Ausschluss aus dem Verein.

- bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen dem Verein und/oder seinen Mitgliedern schädigenden Verstößen behält sich der Verein weitere rechtliche Schritte vor.

Zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Sport- und Übungsbetriebs können die Übungsleiter ein kurzfristiges Teilnahmeverbot aussprechen. Hierüber ist der Vorstand durch den entsprechenden Übungsleiter formlos zu informieren. Das Mitglied hat ein Recht auf Anhörung.


7. Pflichten

7.01 Die Mitglieder sollen am Sport und am Gemeinschaftsleben aktiv teilnehmen und die Satzung beachten; stets fair handeln und kameradschaftlich sein und die festgesetzten Beiträge entrichten.

7.02 Jedes Mitglied verpflichtet sich, die durch den Verein erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten den geltenden Gesetzen konform einzusetzen. Dies gilt auch nach Ausscheiden aus dem Verein.


8. Beiträge

8.01 Die Beitragszahlung erfolgt monatlich per Bankeinzug.

8.02 Die Höhe des zu entrichtenden Mitgliedsbeitrags ist in der Gebührenordnung geregelt. Die Höhe des Beitragssatzes kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung angepasst werden und gilt ab dem, dem Beschluss folgenden Kalendermonat. Hierfür ist eine ¾ Stimmenmehrheit erforderlich.

8.03 Beiträge für Mitglieder auf Zeit sind abhängig vom Zweck der Mitgliedschaft und im Einzelnen vertraglich festgelegt. Hierfür ist bei der Planung für Seminare oder andere Projekte ein Beitrag durch den Vorstand festzulegen.


9. Aufwendungen und Entschädigungen

9.01 Aufwendungen, die zur Erfüllung der Ziele des Vereins dienen, dürfen erstattet werden. Anträge auf Erstattung müssen vor Ende des jeweiligen Geschäftsjahres schriftlich dem Vorstand gegenüber geltend gemacht werden.

9.02 Übungsleitern kann eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden.


10. Organe

Die Organe zur Leitung und Verwaltung des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand

10.01 Zusammensetzung des Vorstands:

Der Vorstand setzt sich aus dem geschäftsführenden Vorstand und den Beisitzern zusammen.
Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Geschäftsführer als 1. Vorsitzender, der 2.Vorsitzende und der Kassenwart. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands ist zur Vertretung des Vereins nach außen alleine berechtigt.
Die Beisitzer vertreten als Sprecher die Belange der Abteilungen gegenüber dem Geschäftsführenden Vorstand. Sie haben beratende Funktion.

10.02 Aufgabe des Vorstands

Aufgabe des Vorstands ist die Leitung und Verwaltung der Vereinsgeschäfte nach Maßgabe der Satzung und die Vertretung des Vereins nach innen und außen.

10.03 Wahl und Beschlussfähigkeit

Der Vorstand wird von der Jahresmitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Er tritt bei Bedarf zusammen. Der Vorstand trifft seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Er erfasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende, bei dessen Fehlen sein Vertreter, der auch die Versammlung leitet.

10.04 Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vertritt den Verein nach außen und ist daher zu Vertragsabschlüssen im Namen des Vereins berechtigt. Ausgaben, welche einen Wert von 500€ pro Monat übersteigen, bedürfen der Zustimmung des gesamten Vorstands.


11 Mitgliederversammlung

Der Verein hält seine Mitgliederversammlung innerhalb der ersten Jahreshälfte als Jahreshauptversammlung oder als außerordentliche Mitgliederversammlung ab.

11.01 Aufgaben der Mitgliederversammlung:

- Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein ( Änderung der Satzung, Auflösung des Vereins,…)

- Wahl und Entlastung von Vorstand und Kassenprüfer

- Beschlussfassung über die Jahresrechnung des Vereins für das abgelaufene
Geschäftsjahr

11.02 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand einberufen werden. Sie ist innerhalb von 2 Monaten einzuberufen, wenn dies 1/3 der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen beim Vorstand beantragt.

11.03 Verfahrensbestimmungen

Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Anträge müssen eine Woche im Voraus schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse, soweit nichts anders bestimmt ist, mit einfacher Stimmenmehrheit.

Beschlüsse, die Änderungen der Satzung oder die Auflösung des Vereins betreffen, bedürfen einer Stimmenmehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder.

Wahlen werden grundsätzlich in geheimer Abstimmung durchgeführt. Abstimmung durch Handzeichen genügt, wenn dies beantragt wird und sich kein Widerspruch ergibt.

Die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

12. Auflösung


Die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt „Auflösung“ mit einer Frist von 14 Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an „Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder e.V. Aachen, Kullenhofwinkel 26, 52074 Aachen“, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.



Simmerath, den 10. Juli 2018

Markus Löbbecke
Geschäftsführer